Zoo Salzburg

Der Zoo Salzburg auf der Hellbrunner Straße 60, 5081 Anif wurde im Jahr 1961 eröffnet. Er ist in 25 Minuten mit der Buslinie 25 von Salzburg Hauptbahnhof erreichbar (Station Zoo Salzburg). Die Apakas, Hühnern, Minischweine, Zwergziegen und Ouessantschafe (die kleinste Schafrasse der Welt) warten auf Streicheleinheiten von Kindern und Tierfreunden.

Ein Bagger, Foto-Stationen und ein Spielplatz sorgen bei den Familien mit Kindern für zusätzlichen Spaß.

Der Ausblick vom Hellbrunner Berg mit der felsigen Landschaft auf einer Seite des Berges und den grünen Hügeln und der Auenlandschaft auf der anderen Seite ist atemberaubend und sowohl für Salzburger als auch Touristen empfehlenswert.

Wer den Zoo Salzburg unterstützen möchte, kann das mit einer Tierpatenschaft hier tun: Informationen zu Privatpatenschaften

 

Geschichte

Die Entstehungsgeschichte des Zoos beginnt im Jahr 1424. Damals war der Zoo noch ein Wildpark mit kleinen Stillgewässern mit Fischen und Vögeln. Die Planung und Fertigstellung von Hellbrunn und der heute vorhandenen Schlossanlage dauerte 7 Jahre lang (1612-1619). Zu dieser Zeit wurden auch Tierarten wie Bären, Luchse, Rotwild, Schildkröten und Wölfe angesiedelt.

Im Jahr 1960 wurde der Verein „Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn“ gegründet und genau 1 Jahr später wurde der Tiergarten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ab 1962 ist Heinrich Windischbauer Direktor des Zoos gewesen und wurde 1976 von Oberst Friedrich Lacchini abgelöst. Die Stadt und das Land Salzburg unterstützten den Tiergarten beim Bau neuer Anlagen für die Bären, Großkatzen und Wisente.

Im Jahr 1990 wurde Dr. Rainer Revers zum Direktor des Tiergartens ernannt und war für die Umgestaltung in einen modernen Geo-Zoo verantwortlich. Für die Umsetzung wurden Afrika-Anlagen für Breitmaulnashörner und Geparde errichtet.

Im Jahr 2003 wurde der „Förderverein Zoo Salzburg“ zur Unterstützung des Tiergartens gegründet. Im Jahr 2005 wurde Sabine Grebner Geschäftsführerin und im Jahr 2006 wurde der Südamerika-Bereich mit den Anlagen für Alpakas, Nandus, Maras und Mähnenwölfe umgebaut und erneuert.  Im Folgejahr (2007) wurde das Südamerika Haus, welches aus einem Innen- und Außenbereich besteht bereits eröffnet. Ab dem Jahr 2008 gab es fast jährlich spannende Neuerungen. Der bei den Kindern beliebte Streichelzoo wurde neu eröffnet. 2010 folgten die Eröffnung des Löwenhauses mit verschiedenen afrikanischen Tieren. Im Jahr 2011 bekam das Südamerikahaus mit Tapiren neue Bewohner. Im Jahr 2012 wurde die Geparden-Anlage neugestaltet und die große Steinbock-Anlage fertiggestellt. In den Jahren 2013 bis 2016 wurden das Jaguarhaus, Gibbonhaus und die begehbaren Voliere für Wellensittiche eröffnet. Im Jahr 2015 kam es zu einer seltenen Geburt von zwei Breitmaulnashorn-Jungbullen.

In den Jahren 2017 bis 2018 kam es zur örtlichen Verlegung und Neugestaltung der Büro- und Besprechungsräume, Tierarztpraxis, Tierpfleger-Räumlichkeiten samt Sanitäranlagen und der Zooschule. Weiters wurde das Gibbonhaus erweitert und das neue Afrikadorf eröffnet.

Im Jahr 2019 begann der Bau der Pinguinanlage.


Breitmaulnashorn-Jungbulle

Neugeborene Jungtiere

  • ein Breitmaulnashorn
  • mehrere Brillenpinguine
  • ein Jaguar
  • ein Madagaskar-Taggecko
  • mehrere Steinböcke
  • ein Sitatunga
  • mehrere Parmakängurus (auch Parmawallaby genannt)
  • ein Pfau
  • mehrere Vieraugenfische

 

Specials

  • Für 80€ kann man ein 1 stündiges Rendezvous mit dem Lieblingstier buchen.
  • Führungen gibt es bereits ab 50€.
  • Wer einen Tag lang in den Traumberuf Tierpfleger schlüpfen will, kann das für 125€ ausprobieren.
  • Kostenlose Fütterungen zum Zuschauen zu den im Zoo angegebenen Uhrzeiten

 

Spannende Fakten über den Zoo Salzburg

  • Der Zoo Salzburg hieß früher Tiergarten Salzburg oder Tiergarten Hellbrunn und wird im Volksmund teilweise auch Tierpark Salzburg genannt.
  • Der kleinste Zoo-Bewohner ist die Zwerg-Maus. Sie wiegt bei der Geburt nur 0,7 g.
  • Der größte Zoo-Bewohner ist das Breitmaulnashorn, welches bis zu 3.600 kg wiegen kann.
  • Das schnellste Landsäugetier und der schnellste Zoo-Bewohner ist der Gepard. Er kann in der freien Natur eine Geschwindigkeit von 110 km/h erreichen.
  • Die Pinselohrschweine des Zoos sind nicht wasserscheu. Sie sind sogar gute Schwimmer und Taucher.
  • Die männlichen und weiblichen Gibbon-Affen singen regelmäßig Duetts, genauso wie wir es oft bei SingStar und beim Karaoke machen.
  • Die Zoo-Tiere verspeisen jährlich 30.000 kg Fleisch, 9.000 kg Fisch und 19.000 kg Obst und Gemüse.
  • Ein Gepard wiegt ca. 40 kg und frisst in einem Monat bis zu 60 kg Fleisch, also das 1,5 fache seines eigenen Körpergewichts.
  • Im Jahr 2018 gab es mit 417.862 Besuchern einen Besucherrekord. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war mehr als 10% (374.265 Besucher im Jahr 2017).

 

Zoo für Schulen

Kinder lieben Tiere und nirgendwo anders in Salzburg gibt es eine lebendigere Wissensvermittlung als im Zoo Salzburg.

Die Kinder gehen folgenden spannenden Fragen auf die Spur:

 

Heulen Wölfe wirklich den Mond an?

Nein, es handelt sich um einen Mythos. Beim Heulen legen Wölfe ihren Kopf in den Nacken um die Reichweite ihrer Rufe für Artgenossen zu erhöhen.

 

Leben in Österreich Bären?

Ja. Bären leben in Österreich in den Karnischen Alpen in Osttirol, den Gailtaler Alpen in Kärnten und Osttirol und den Karawanken.

 

Sind Bären reine Fleischfresser?

Nein, das ist ein Vorurteil. Bären sind Allesfresser und ernähren sich nur zu einem kleinen Teil von Fleisch in Form von Insekten und Aas. Im Gegensatz zu Fleischfressern haben sie weder Fangzähne noch Reißzähne. 75% der Nahrung eines Bären besteht aus Früchten (Beeren, Nüsse wie z.B. Bucheckern), Gras und Wurzeln. Nur 25% des Speiseplans eines Bären besteht aus tierischer Nahrung (Aas und Insekten).

Im Frühjahr fressen Bären hauptsächlich Gras und Aas der Tiere, welche die kalten Wintermonaten nicht überstanden haben. Im Sommer und Herbst fressen sie Früchte. Besonders Bucheckern sind aufgrund des hohen Fettanteils bei Bären sehr beliebt. Sie müssen sich eine Fettschicht anfressen um den Winter zu überleben. Ab Oktober nehmen Bären täglich 500 Gramm an Gewicht zu um sich auf die bevorstehende Winterruhe vorzubereiten.

 

Wie groß ist ein Nandu-Ei?

Ein Nanduei ist ca. 13 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 9 cm. Ein durchschnittlich großes Hühnerei hat vergleichsweise eine Höhe von ca. 5 cm und einen Durchmesser von ca. 4,3 cm.

Ein Nandu-Ei wiegt ca. 693 g, also ca. 11 Mal so viel wie ein durchschnittliches Ei mit einem Gewicht von ca. 63 g.

 

Wie schützen sich Tiere der Savanne vor der Hitze?

Sie benötigen sehr wenig Wasser zum Überleben. Tiere, die in der Wüste oder Savanne leben, nehmen Wasser beim Verzehr ihrer Nahrung auf. Die meisten Tiere der Wüste sind nachtaktiv, da die Temperaturen nachts deutlich herabfallen. Tagaktive Tiere wie z.B. der Apothekenskin, der auch Saharafisch genannt wird, leben oft unter der Oberfläche des Sandes um der glühenden Hitze zu entfliehen. Manche Tiere haben sich sogar soweit angepasst, dass sie auch auf der heißen Sandoberfläche überleben können. Der Palmatogecko hat im Laufe der Evolution Schwimmhäute zwischen den Zehen entwickelt. Beim Laufen wird sein Gewicht besser verteilt und er kann über den lockeren Sand zischen ohne dabei einzusinken.

Das Nama-Flughuhn schützt seine Nachkommen vor der Hitze indem es sich über das Nest stellt und so einen Schatten darauf wirft. Taschenmäuse vergraben sich tief im Sand um sich abzukühlen und Wüstenhasen und Wüstenfüchse haben riesige Ohren über deren Oberfläche viel Hitze abgegeben werden kann.

 

Was frisst ein Breitmaulnashorn?

Das Breitmaulnashorn frisst Gras. Zum Auszupfen des Grases ist sein breites Maul mit seinen breiten Lippen ideal angepasst. Es frisst täglich mehr als 100 kg Pflanzenmaterial und verspeist liebend gerne viele verschiedene Gräser-Arten.

 

Warum hat das Zebra Streifen?

Die Streifen kühlen die Tiere.

  1. Kühlung (wissenschaftlich nachgewiesen)
    Die schwarzen Stellen des Zebra-Fells ziehen Wärme an und die weißen Stellen stoßen sie ab. Durch den Temperaturunterschied in den Bereichen entstehen kleine Luft-Wirbel, die zu einer Kühlung der Körpertemperatur des Zebras führen.
  2. Schutz vor Tsetsefliegen (wissenschaftlich nicht nachgewiesen)
    Tsetsefliegen übertragen die Nagana-Seuche. Mit ihren Facettenaugen sehen die Fliegen keine Streifen, sondern ein Flimmern und entscheiden sich nicht auf den Zebras zu landen. So bleiben sie vor deren Stichen verschont.
  3. Tarnung (wissenschaftlich nicht nachgewiesen)
    Trifft ein Raubtier auf eine Herde Zebras, fällt es ihm schwer die einzelnen Tiere voneinander zu unterscheiden. Die Zebramuster scheinen ineinander überzugehen und verwirren die Tiere. Beim Weglaufen verschieben sich die Streifen durch die Körperbewegungen des Zebras. Die Bewegungen des Zebras scheinen für die Angreifer langsamer zu werden, obwohl das Zebra schnell läuft. Denselben Effekt gibt es in einer Kinderdisco wenn mit einem grellen Licht geblitzt wird und Körperbewegungen als besonders langsam wahrgenommen werden.
  4. Wiedererkennung (wissenschaftlich nicht nachgewiesen)
    Die Zebrastreifen sind ein einzigartiges Erkennungsmuster, welches bei den Zebras kein zweites Mal vorkommt. So wie beim Menschen jeder einzelne Fingerabdruck individuell und unverwechselbar ist, so ist es beim Zebra das Streifenmuster. Junge Zebras können anhand des Musters ihre Eltern erkennen.

 

Was ist ein Regenwald?

Ein Regenwald ist ein Waldgebiet mit einem sehr feuchten Klima und viel Regen. Der jährliche Niederschlag beträgt ca. 2000 mm.

 

Welche Raubkatze lebt im Regenwald?

Der Jaguar lebt in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Er ist die größte Katze Amerikas und kommt besonders häufig im Amazonasbecken vor.

 

Woher hat der Pfeilgiftfrosch seinen Namen?

Die Chocó-Indianer in Kolumbien tauchen die Spitzen der Pfeile vor der Jagd in das Gift der Pfeilgiftfrösche und erlegen mit diesen Pfeilen dann ihre Beute. Der Pfeilgiftfrosch verdankt dieser Jagdmethode seinen Namen. Von ca. 170 Pfeilgiftfrosch-Arten sind nur 3 giftig und nur der Schreckliche Pfeilgiftfrosch für Menschen tödlich.

 

Gibt es Werwölfe?

Nein. Werwölfe sind Sagengestalten.

Es gibt einen Gendefekt beim Menschen, bei welchem der Person besonders viele und dichte Haare am ganzen Körper wachsen. Weiters weisen Hunde, die Tollwut haben ein werwolfartiges Verhalten auf. Typische Symptome sind Speichelfluss aus dem Mund und ein aggressives Verhalten. Beide Krankheiten könnten in früheren Jahrhunderten in denen die Wissenschaft noch nicht so fortgeschritten war wie heute den Glauben an Werwölfe erweckt bzw. verstärkt haben.

 

Öffnungszeiten

Januar – Februar: täglich von 9.00 – 16.30 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr)
März: täglich von 09.00 – 17.30 Uhr (Einlass bis 16.30 Uhr)
April – Juni: täglich von 09.00 – 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr)
Juli – August: täglich von 09.00 – 18.30 Uhr (Einlass bis 17.30 Uhr)
September: täglich von 09.00 – 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr)
Oktober: täglich von 09.00 – 17.30 Uhr (Einlass bis 16.30 Uhr)
November – Dezember: täglich von 9.00 – 16.30 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr)

 

Eintrittspreise

Tagesticket Erwachsene: 12€
Tagesticket Kinder (4-14 Jahre): 5,5€
Tagesticket Jugendliche (15-19 Jahre): 8€
Hunde: 2,8€

Jahreskarte Erwachsene: 43€
Jahreskarte Kinder (4-14 Jahre): 17€
Jahreskarte Jugendliche (15-19 Jahre): 22€
Jahreskarte Hunde: 9€

Tipp: Jahreskartenbesitzer erhalten 10% Rabatt auf Speisen und Getränke im Restaurant „Das ZoO“

 

Tiere im Zoo Salzburg

  • Alpaka
  • Alpensteinbock
  • Azurblauer Pfeilgiftfrosch
  • Braunbär
  • Breitmaulnashorn
  • Capybara
  • Feuersalamander
  • Fischotter
  • Flachlandtapir
  • Gämse
  • Gepard
  • Grevy-Zebra
  • Großer Mara
  • Grüne Baumpython
  • Grüner Leguan
  • Halsbandpekari
  • Hausesel
  • Jaguar
  • Kapuzineraffe
  • Katta
  • Keilkopf-Glattstirnkaiman
  • Korsakfuchs
  • Königsboa
  • Graue Steppenlemminge
  • Lisztaffe
  • Litschi Wasserbock
  • Löwe
  • Nandu
  • Nasenbär
  • Parmakänguru
  • Pinselohrschwein
  • Polarwolf
  • Präriehund
  • Puma
  • Rappenantilope
  • Rosaflamingo
  • Roter Panda
  • Rötelpelikan
  • Schneeleopard
  • Sitatunga
  • Spornschildkröte
  • Stachelschwein
  • Vielfraß
  • Waldrentier
  • Watussi Rind
  • Weißhandgibbon
  • Weißkopfgeier
  • Wellensittich
  • Zebramanguste
  • Zweifinger Faultier
  • Zwergseidenaffe
  • Zwergtaggecko

Webseite vom Zoo Salzburg:
salzburg-zoo.at

Social Media Auftritt vom Zoo Salzburg:
Facebook
Instagram
Youtube-Kanal

 

Kindergeburtstag im Zoo Salzburg

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